Björn & Lyric
Buckhead Church
1 JulGestern haben wir uns mit Florian, Heather und Lyric in der Buckhead Church getroffen.
Die Buckhead Church ist eine Kirche in der Nähe unseres Apartments Florian und seine Familie besuchen diese Kirche schon seit langem. Björn und ich wollten einfach nochmal einen amerikanischen Gottesdienst miterleben, nachdem wir im Januar mit einer anderen Kirche nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht hatten.
Von außen sieht die Kirche aus wie sehr modernes, verglastes Gebäude und nicht wie eine Kirche. Und auch von Innen ist alles sehr modern gehalten und optisch nicht wirklich wie eine Kirche wie man sie in Deutschland findet. Man hat eher das Gefühl, dass man ins Theater geht.
Besonders spannend war das Waumba Land, dorthin brachten wir Lyric vor dem Gottesdienst. Das Waumba Land ist eine Art Vorschule für Kinder jeder Altersgruppe in dem Kindern Gott näher gebracht werden soll.
Man muss sich das so vorstellen wie eine Art Kindergarten in dem die Kinder in Gruppen á 20-30 Kindern aufgeteilt werden und Lieder singen, malen und Geschichten erzählt bekommen. Kinder können da von Klein auf bis zum High School Alter hingehen.
Nachdem wir Lyric in ihre Gruppe gebracht hatten gingen wir in den großen Saal in dem der Gottesdienst stattfinden sollte. Dort hatte ich wirklich das Gefühl im Theater zu sein, denn vorne war eine große Bühne aufgebaut, mit Bandinstrumenten und Konzertbeleuchtung. Als es dann um 9 Uhr losging wurde zu aller erst die Nationalhymne vorgetragen – da am 4.7. der Independence Day ist (Normalerweise wird das nicht gemacht). Vorgetragen wurde das Lied von drei extrem guten Sängerinnen und begleitet von EGitarre, Schlagzeug und Co. Danach spielte die Kirchenband (welche professionell und hauptberuflich Kirchenmusik macht). Ich kann nur sagen: beide Daumen nach oben!
Darauf folgte dann die Predigt, die auf Bildschirmen übertragen wurde.
Mein Fazit ist:
Extrem anders als wie ich es von Deutschland kenne, dafür aber erfrischend modern – in Liederwahl und Vortrag als auch in Predigt und Co. Man ist aus der Kirche rausgegangen und konnte Teile der Predigt auf sein eigenes Leben anwenden. Und das habe ich so noch nicht gehabt.
Beeindruckend waren auch die ca 2000 Besucher des 9 Uhr Gottesdienstes! Und da es vier Gottesdienste am Sonntag gibt kann sich ja jeder ausrechnen wieviele aktive Kirchenbesucher die Kirche hat.
Ob ihr es glaubt oder nicht, Björn und mir hat es so gut gefallen, dass wir jetzt jeden Sonntag hingehen wollen.
Anbei ein paar Bilder.
Anschließend führen wir mit zu Florian und seiner Familie nach Hause und verbrachten den ganzen Tag zusammen 🙂
Schöner Tag!
Jubiläum: 6 Monate USA
27 JunJubiläums Fazit:
Björns Meinung (Original Mitschrift)
Job: Stressig aber schön!
Wohnung: Halb fertig.
Auto: Geile Sau!!
Leben: Ja das amerikanische Leben funktioniert so langsam.
Zukunft: Kommt noch.
Sarahs Meinung
Job: Klasse! Ist wie für mich gemacht. Nach wie vor mein Traumjob!
Wohnung: Ok für mich aber noch nicht die Ideallösung. Mir fehlt der Garten.
Auto: Super Teil!
Leben: Ich bin sehr zufrieden!
Zukunft: USA gefällt mir besser als ich gedacht habe, mal sehen wie es weiter geht. Ich freue mich auf die nächsten 2,5 Jahre USA! Einfach ein unglaubliches Land!
Und dauernd passiert etwas neues, der richtige Alltag ist noch nicht eingekehrt weil wir immer wieder neues entdecken und erleben.
Der Björn im neuen Lebensjahr
25 JunMunter und fröhlich wie (fast) immer. Und dazu arbeitet er jetzt auch noch im Haushalt mit und hat den Beweis auch noch gefilmt.
Freut euch auf:
Björn and the Wastedisposal (Müllschlucker)!
Hihhihi




Tornado, Neue Telefonnummer & Hitze
16 JunDiese Woche war sehr aufregend.
Am Donnerstag Abend zogen auf einmal Gewitterwolken auf und innerhalb kurzer Zeit hat es angefangen zu regnen wie verrückt. Dann wurde es draußen regelrecht schwarz und der Regen so stark, dass es wie eine weiße Wand wirkte. Irgendwann verfärbte sich der Himmel dann gelb und plötzlich viel unser Strom aus.
Insgesamt hatten wir 10 Stunden kein Strom und 48 Stunden kein Internet & TV. Richtig gruselig sag ich euch.
Wie sich am nächsten Tag rausgestellt hat hatten wir einen Tornado.
Er war bei uns in der Gegend ziemlich stark, hat Bäume entwurzelt und umgeknickt und auch ein paar Stromleitungen erwischt.
Als wir am Freitag Abend einkaufen gehen wollten war der Supermarkt geschlossen und am Samstag, beim zweiten Anlauf Lebensmittel zu kaufen, haben wir dann erfahren, dass der Supermarkt 14 Stunden ohne Strom war und alle Lebensmittel kaputt gegangen sind, weil weder Kühlsysteme noch Klimaanlage funktioniert haben. Heftig. Der Supermarkt ist so groß wie der Globus in Wächtersbach und größer…
Am Samstag morgen waren wir im IHOP frühstücken – sehr sehr lecker. Ich hatte Pancakes mit Obst und Björn ein Omelett.
Wir haben wir uns dann endlich entschlossen einen Handyvertrag abzuschließen. Eine gute Entscheidung, da wir einmal Rabatt auf die Handys und noch einen mega Gutschein vom Laden bekommen haben. Jetzt sind wir beide wieder immer erreichbar und wer unsere Nummern haben will – schreibt entweder hier eine Nachricht oder eine Email, wir schicken sie euch dann zu. 🙂
Den Nachmittag haben wir damit verbracht Handyhüllen zu finden. Im letzten Geschäft, einen 5 Dollar Store, wurden wir dann endlich fündig: eine Eulenhülle für Sarah und eine weiße Hülle für Björn.
Abends relaxten wir dann auf dem Balkon.
Heute, am Sonntag schliefen wir schön lange und nach einem sehr späten Frühstück machten wir uns auf nach Morgan Falls. Das ist ein sehr schöner Park hier ganz in der Nähe.
Auf Grund der extremen Hitze hielten wir es aber nicht so lange aus und fuhren dann zur Abkühlung zu einer Eisdiele: ich glaube das war das beste Eis was ich jemals gegessen habe (ausgenommen Dirks selfmade Eis natürlich).
Funktioniert hat es wie folgt: man sucht sich sein Eis auf einer Karte aus. Dann nehmen die Mitarbeiter die passende Eissorte und streichen es auf ein gekühltes Brett. Darauf machen sie dann Browniestücke, Soßen, Pecannüsse und was noch alles in das Eis gehört und dann vermischen sie das Eis mit den Zutaten, formen es zu Kugeln und füllen es in Becher.
So unglaublich gut!!
Die zweite Arbeitswoche
8 JunDie zweite Arbeitswoche lief genauso gut wie die erste.
Die Atmosphäre in dem Büro ist einfach klasse – alle sind sehr freundlich, interessiert und hilfsbereit.
Meine Projekte sind super: Ich durfte diese Woche, unter anderem, fünf Magazinseiten – ohne Richtlinien – gestalten. Und nachdem ich es meiner Chefin vorgelegt hatte lag zwei Tage später der Proof mit einer persönlichen Notiz auf meinem Tisch in dem sie mich für die Seiten gelobt hat. Sowas habe ich noch nie erlebt.
Ansonsten ist nicht viel spektakuläres passiert. Jetzt am Wochenende haben wir uns nichts spezielles vorgenommen, wir chillen auf dem Patio und genießen die Sonne.
P.S. Björn sagt:“Hallo!“
Der Riesenschmetterling
3 JunGerade eben hat Björn an unserer Balkontür einen Riesenschmetterling entdeckt! Wir haben ihn gemessen und kommen auf 7,5cm Länge! Björn schätz, dass er mit ausgebreiteten Flügeln auf eine Spannweite von ca 15cm kommt! Wahnsinn wie groß der ist – so einen riesigen Schmetterling haben wir noch nie gesehen!
Balkonmöbel
31 MaiNach der Devise „lieber spät als nie“ haben wir uns heute nach der Arbeit auf zum Ikea gemacht und erstmal Balkonmöbel gekauft.
Hier ist es so warm und sonnig, ohne Gartenmöbel geht es einfach nicht mehr 😉
Achso, beim Krispy Kreme waren wir auch noch: Ofenwarme Donuts – mhhh 🙂
P.S. Morgen kaufen wir noch ein Besen um das Patio zu kehren, keine Angst 😉
Sarahs erster Arbeitstag
28 MaiHeute Nacht habe ich sehr unruhig geschlafen. Denn trotz aller Entspannung am Wochenende ist man doch ein bisschen aufgeregt vor dem ersten Arbeitstag.
Ich stand heute zusammen mit Björn auf und machte mich fertig für den ersten Arbeitstag. Alle Unterlagen und Klamotten hatte ich am Vorabend schon rausgelegt.
Um 7:45 Uhr bin ich dann losgefahren weil ich nicht wirklich einschätzen konnte ob man auf der Strecke Stau hat (in Atlanta ist der Stau schrecklich) – glücklicherweise hatte ich kein bisschen Stau und konnte dann noch ganze zehn Minuten im Auto warten um nicht zu früh da zu sein.
Im Büro angekommen wurde ich zu meinem Platz geführt und über Versicherungen etc informiert. Ich arbeitete mich dann zwei Stunden lang durch Versicherungen und Co. Dann wurde ich durch die Firma geführt und bekam alle Kollegen vorgestellt.
Nach dem Rundgang setzte ich mich zu meiner Kollegin Malin (sie wird mich anlernen) und bekam alles mögliche über den Job und die Aufgaben der kommenden Monate erzählt. Sie ist sehr nett und ich glaube wir werden uns gut verstehen.
Gegen 12 Uhr brachen Malin und ich sowie vier andere Teamkollegen und Chefs zum Mittagessen auf zudem ich eingeladen wurde. Das scheint ein Ritual zu sein, dass bei neuen Kollegen gemacht wird. Wir besuchten ein mexikanisches Restaurant, unterhielten uns und genossen das leckere Essen.
Nach der Pause bekam ich eine kurze Einführung in meinen Computer und dann die ersten Aufgaben: Voicemail (Anrufbeantworter) besprechen und erste kreative Tätigkeiten: Flyer bearbeiten.
Die Zeit verging wie im Flug und schon war es 17:30 Uhr und ich hatte Feierabend.
Auf dem Rückweg hatte ich leider nicht so viel Glück und stand ganze 30 Minuten im Stau. Mal schauen ob ich morgen eine alternative Route ausfindig machen kann. 😉
Ich freue mich schon auf morgen auf meinen zweiten Arbeitstag 🙂










