Der Donuttag

8 Feb

In Deutschland sind sie bekannt aber weitaus nicht so beliebt wie in den USA: Donuts.
Persönlich aufmerksam darauf geworden bin ich im letzten Jahr in Deutschland, als meine Kollegin einen großen Pack Donuts aus Köln mitgebracht hatte und unser Büro diese dann genüsslich vertilgte. (Das war eine sehr gute Idee Elisa 😉 )
Nach diesem genussvollen Erlebnis war ich nicht abgetan, als Björn neben bei bemerkte, dass in der Nähe der Arbeit ein Donutgeschäft ist und er abends mal welche mitbringen könnte. Naja die Wochen gingen ins Land und von Donuts keine Spur. Weil – und das ist ganz unerheuerlich – Björn jeden Freitag auf der Arbeit einen Donut bekommt – Mitarbeiterfrühstuck nennt sich das. Unerhört – wenn man bedenkt, dass ich schon Ewigkeiten auf einen Donut warte und mein Mann jede Woche einen zu sich nimmt. Kein Wunder also, dass er keine mit nach Hause bringt. 😉
Aber diese Woche überzeugte ich ihn, dass ein Donut doch ein toller Nachtisch sei – und abends hatte ich dann sogar einen ganzen sechser Pack Donuts vor mir stehen.
Nach dem Abendessen ging’s dann ans probieren: Donut mit Schokouberzug und gefüllt mit Vanillepudding – ist sehr lecker; Donut mir Erdbeerüberzug ist nichts für mich und am allerschlimmsten: Pumkin Donut.
Dieser Donut ist so schlimm, dass er nicht mal mit Nutella (haben wir im hiesigen Supermarkt entdeckt) oder sonstigen Belag genießbar ist, denn er schmeckt, wie der Name schon sagt nach Kürbis. Und ich kann mir wesentlich besseres vorstellen als ein Donut mit Kürbisgeschmack.
Da mein Mann auch jede Sorte doppelt mitgebracht hatte und mir dann nach einem Donut mitteilte, dass er ja morgen eh einen Donut auf der Arbeit bekommt und ich die restlichen ruhig essen kann – musste ich zwei Pumkin Donuts essen. Wegwerfen konnte ich nicht – waren es doch zu deutschen Zeiten heilige Donuts.
So schnell brauche ich die Dinger nicht mehr, bin erstmal geheilt.

Was auch noch zu bemerken ist: die Donuts schmecken nur frisch, lässt man sie einen Tag liegen schmecken sie wie eingeschlafene Füße – was den Genuss der Pumkindonuts nicht gerade besser machte.

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